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Unsere Rezeptsammlung - Buchstabe G - ALLGARTEN

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Rezeptideen: von A - Z    

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GEFÜLLTE WRAPS oder FLADENBROTE

Das geht schnell, ist lecker und kreativ und noch dazu kann man damit auch Kinder und Jugendliche mit Salat und Gemüse glücklich(er) machen. Außerdem eignen sich diese Varianten prima, um auch einmal kleinere Salat-oder Gemüsemengen zu verarbeiten.

Käse und Joghurt können durch vegane Alternativen ersetzt werden und wer es „mit etwas Fleisch will“, kann z.B. etwas ausgebratenes Hackfleisch in die Wraps füllen.

Also einfach mal loslegen und es sich schmecken lassen J.

Hier ein paar Tipps:

Ein paar fertige Wraps, Tortillas oder ein Fladenbrot besorgen. Wer will kann Wraps auch selbst backen.

Gemüse waschen, gut abtropfen, schneiden. Es eignet sich z.B. geraspelte oder geschnittene Karotten, Lauch in feine Ringe geschnitten, (Frühlings-)Zwiebeln, Paprika etc..

Hier ist man völlig flexibel, am besten ist es natürlich, wenn man zu saisonalem Gemüse greift. So erhält man übers Jahr viele verschiedene Kombinationen.

Salate (z.B. Blattsalate, Feldsalat, Schnittsalatmischungen, Rucola, Postelein) waschen und trocken schleudern.
Vorhandene Kräuter nutzen : z.B. Petersilie, Schnittlauch etc.
Das darf auch mal aus Glas oder Dose sein: Kidneybohnen, Mais, eingelegte Peperonis.
Dipp: aus Joghurt, Pfeffer, Salz, Chiliflocken, Knoblauch einen würzigen Dipp rühren, alternativ geht es auch mit z.B. fertigem Kräuterfrischkäse.
 
Weitere Toppings: z.B. gewürfelten Feta, Ziegenkäse oder anderer Käse gerieben oder fein gewürfelt oder auch mal ein paar gehackte Nüsse oder geröstete Sonnenblumenkerne.

Tortillas vorbereiten, Fladenbrot aufschneiden und dann ganz nach eigenem Geschmack belegen, zuerst mit etwas Salat, dann die Gemüse-Kräutermischung. Diese kann man auch zum leichteren Verzehr in die Joghurtsauce untermischen.
Und wer es etwas „angewärmt“ möchte: Die Wraps oder das Fladenbrot können auch mit etwas geriebenem Käse bestreut werden und kurz (5-10 Min.) bei ca. 160-180 Grad überbacken werden.

Guten Appetit!

GEMÜSE CRACKER

Bei diesem Cracker Rezept lässt es sich gut variieren, es können unterschiedliche Gemüse ausprobiert werden, Reste von Nüssen oder Saaten (z.B. Sesam etc.) können aufgebraucht werden. Auch ein geraspelter Apfel passt gut zu den Möhren.
 
Wer ein Dörrgerät hat, kann gegebenenfalls die Cracker, die leicht feucht werden nachtrocknen. Das geht auch bei geringer Temperatur im Backofen

Gemüse-Cracker selbstgemacht

Ein einfaches leckeres Rezept, die Cracker passen gut zu Salaten oder einfach als Knabberei zu Wein, Bier oder Aperitif.
 
2 Möhren oder 1 große Möhre und ca. 150 Gramm Rote Bete (auch Kohlrabi oder Zucchini kann man ausprobieren) schäen, waschen, fein raspeln.
Im Blitzhacker mahlen: 100 Gramm zarte Haferflocken, 30 Gramm Sonnenblumenkerne, 30 Gramm Mandel-oder Haselnusskerne.
Diesen Kerne-Hafermix mit 20-30 Gramm Sesamsaat oder Leinsamen und dem geraspelten Gemüse mischen.
 
2 EL Rapsöl, 2 TL Tomatenmark, 2 Tl getrocknete Kräuter (z.B. italienische Mischung oder Herbes de Provence), 1 TL Salz und 100 ml Wasser dazu geben und gut vermischen. Danach 30 Min. quellen lassen.
Backblech mit Backpapier auslegen, Masse darauf geben mit einer Lage Backpapier abdecken und nun schön gleichmäßig ausrollen. Oberstes Backpapier abnehmen, mehrmals mit einer Gabel einstechen und bei 160 Grad 30 Min. Backen.
Blech aus dem Ofen herausnehmen, Masse in kleine Rechtecke schneiden, nochmals 30 Min backen und gegebenenfalls die Hitez um 20 Grad reduzieren. Die Ofentür mit einem Kochlöffelstiel etwas geöffnet lassen.

Knuspertest machen: Knackt ein Cräcker so ähnlich wie Chips beim Zerbrechen, ist die Masse ausreichend getrocknet. Gegebenenfalls muss die Trocknungszeit verlängert werden. Die Gemüsecracker halten sich, wenn sie gut getrocket sind und trocken aufbewahrt werden ca. 3 Wochen.

Guten Appetit!

GEMÜSERÖSTI
 
400 Gramm Gemüse (gerne auch gemischte Reste) – zum Beispiel Möhren, sowie 400 Gramm Kartoffeln waschen, schälen, grob raspeln. Chiakohl in ganz feine Streifen schneiden, sollte er sehr nass sein, zuerst trocken schleudern. In einer Schüssel mit 1 TL Salz verkneten und 20 Min. durchziehen lassen.

1 große Zwiebel oder 1 Bund Lauchzwiebeln oder 1 Stange Lauch in sehr feine Streifen schneiden oder klein würfeln.
Jetzt die Kartoffel-Gemüse raspeln in einem Tuch fest ausdrücken.
Die Gemüse-Kartoffel- Masse mit dem Lauch oder den Zwiebeln,2 Eiern, 2 El Haferflocken,Pfeffer, etwas Salz und Muskatnuss vermengen.
Beim Chinakohl kann man auch auf die Haferflocken verzichten.
In einer Pfanne mit heißem Öl aus dieser Masse Röstis goldbraun ausbacken.
Dazu schmeckt: Apfelmus oder ein frischer Kräuterquark.

Ebenso können die Rösti als Beilage zu anderen Gerichten gereicht werden.
Rösti mit Chinakohl schmecken zum Beispiel sehr gut zu einem Kräuterschmand und einigen Scheiben Räucherlachs.

Guten Appetit!

GEMÜSE EINTOPF

Dieses ALLGARTEN-REZEPT kommt aus dem Schulkochunterricht von 1973-1974
 
Es ist bis heute bei uns beliebt. Es ist relativ unaufwändig, kann problemlos aufgewärmt und abgeändert werden (je nachdem was verbraucht werden soll oder noch „im Vorrat schlummert“) und eignet sich ebenso zum Einfrieren. Die Gernsheimer Variante zu diesem Eintopf oder einer „Quer durch den Garten-Gemüsesuppe“ ist ein frisches Stück Hefe-Obstkuchen (z.B. mit Äpfeln oder Zwetschgen) dazu zu essen.

Lerntext „Eintöpfe“ im Original aus dem Schulkoch-Heft
 
„Eintöpfe sind Gerichte, die der Hausfrau Zeit und Arbeit ersparen. Sie sind wohlschmeckend, bekömmlich und ein vollwertiges Gericht. Eintöpfe sind veränderlich, wir können das Fleisch durch Fisch ersetzen, das Gemüse durch Obst, die Kartoffeln durch Reis oder Nudeln. Eintöpfe werden niemals durchgerührt und am besten in Serviertöpfen auf den Tisch gebracht.“

Anmerkung: Mit Serviertöpfen wurden die Jena-Glasschüsseln bezeichnet in denen der Eintopf (heute heißt es „One-Pot“ zubereitet wurde. Temperatur im Backofen

Gemüseeintopf

500-750 Gramm Gemüse (z.B. Spitz-oder Weißkohl, Chinakohl, Karotten, Lauch, Bohnen, …) säubern, putzen und klein schneiden.500-750 Gramm Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden.

250 Gramm Gehacktes in Öl krümelig anbraten.1 kleingehackte Zwiebel dazu geben und mitanbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Eine feuerfeste Form mit Deckel leicht einfetten, dann Kartoffel, Gemüse, Hack schichtweise einfüllen.250 ml Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer darüber geben. Weitere Gewürze nach eigenem Gusto hinzufügen.
 
Im Backofen bei 180 – 200 Grad 20-30 Min. abgedeckt garen. Stichprobe bei den Kartoffeln machen, wenn diese gar sind, ist es das Gemüse ebenfalls.

Varianten: statt Hackfleisch einfach Fleischwurst-oder Rindswurstwürfel nehmen, wer Lust hat, brät sie vorher leicht an, Kinder mögen es auch mit gebratenen Rostbratwürstchen gerne. Fischwürfel besser nur oben auflegen, sie benötigen auch weniger Garzeit. Auch eine vegetarische Variante schmeckt lecker.
Kräuter ( z.B. Petersilie) oder modernere Gemüsesorten, wie Pak Choi, können ebenfalls verarbeitet werden.

Das Rezept eignet sich auch wunderbar um kleinere Gemüsereste aus dem Vorrat zu verwenden, die vielleicht nicht mehr so knackfrisch erscheinen.

Guten Appetit!

Gemüsebrühe-/Suppenbasis im Glas  

Schnell gemacht – ideal, um Gemüsereste zu verarbeiten – vegan – Hefe- und Zusatzstoffefrei- preisgünstig – vielseitig verwendbar für Suppen, Gemüsegerichte, Pürees, Aufstriche, Dressings…

So geht es:
 
Das Wichtigste ist, dass das Verhältnis 700 Gramm Gemüse/Kräuter und 100 Gramm Salz gewahrt bleibt. Haltbarkeit: 6-12 Monate, im Kühlschrank. Zur Entnahme immer einen sauberen Löffel benutzen. Bei Salz kann herkömmliches Salz, Jodsalz oder Meersalz verarbeitet werden.
700 Gramm gemischtes Suppengrün (das kann z.B. sein: Knollensellerie,Stangensellerie, Möhren, Lauch, Kohlrabi, Petersilienwurzel, Kohlrabi) putzen und würfeln.
1 Handvoll Kräuter (z.B. Petersilie, Maggikraut, Selleriegrün…) waschen, trockenschütteln, hacken. 3-5 Knoblauchzehen (nach eigener Vorliebe und Größe) hacken.
Gemüse, Knoblauch und Kräuter im Mixer fein pürieren und 150 Gramm Salz zugeben. Gut durchmischen. In 3 sterilisierte Schraubgläser (à ca. 350 Gramm) füllen,Rand abwischen und fest verschließen.
Rezeptmenge kann nach Vorhandensein des Gemüses oder nach eigenem Bedarf umgerechnet werden.
Für 1 Ltr. Brühe braucht man ca. 1 EL Paste.
 

Varianten:
 
Nutzt man z.B. Koriander, Ingwer; Minze und etwas Limettenabrieb, statt der traditionellen Kräuter, ergibt dies eine leicht asiatische Paste.
Getrocknete Tomaten, Majoran, Oregan und Basilikum verleihen der Paste ein mediteranes Aroma.

Guten Appetit!

Gemüse – oder Kräuterreste

gute Tipps zur Weiterverwendung –

Aromapüree als Ersatz für Instantbrühe

Gemüsereste (z.B. Karotten, Kohlrabi, Lauch, Stangen – oder Knollensellerie…) waschen, putzen und klein würfeln.
Auf ca. 700 Gramm Gemüsereste rechnet man 100 Gramm Meersalz .Menge entsprechend umrechnen.
Blätter von Sellerie, Petersilie, Liebstöckel (ca. 6-8 Zweige oder ein halber Bund) grob hacken. Gemüse, Blätter, Salz in einen Mixer geben und pürieren. Wenn Sie gerne etwas Gemüse „erkennen wollen“ nicht zu fein prürieren. Die Paste in heiß gespülte oder ausgekochte Marmeladengläser geben, fest verschießen und kühl lagern.

Durch die hohe Salzmenge hält sich das Püree im Kühlschrank bis zu einem Jahr. Immer nur mit einem sauberen Löffel entnehmen und wieder verschließen. Zur Verwendung in der Suppe einfach 1 EL der Paste mit kochendem Wasser übergießen. Die Paste kann auch zur Verfeinerung von Salatdressings, Kartoffelpüree o.ä. verwendet werden.


Kräuterzeit

Mit Kräutern lassen sich Salatsaucen, andere Saucen, Suppen, Dipps und mehr vielfältig und reich an Geschmäckern und Inhaltsstoffen aufwerten.
 
Die meisten Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Koriander) eignen sich auch zum Einfrieren. Dazu die Kräuter waschen, sehr gut trocken schütteln und abtupfen. Petersilie besser nicht schneiden, sondern grob entstielen. Dill und Schnittlauch kann man bereits vorschneiden, Koriander entstielen und je nach Wunsch die Blätter schneiden. Dann die Kräuter in möglichst kleinen Portionen in Gläschen mit Schraubdeckeln, kleinen Plastikdosen oder –beuteln einfrieren.

Man kann sie auch in Eiswürfel-Formen mit etwas Wasser geben, gerade bei Koriander ist diese kleine Portion praktisch.
Sehr schön und schnell zubereitet ist diese Konservierungsform:


Kräuterpaste für Suppen, Saucen und Salate

im Kühlschrank aufzubewahren, bis zu einem Jahr

Ca. 70 Gramm Kräuter (z.B. Petersilie (viel), Dill, Bohnenkraut, ein-zwei Borretschblätter) mit 30-50 Gramm geschältem Knoblauch ganz fein pürieren. Mit 50 Gramm Salz sehr gut vermischen. In ein kleines sauberes Schraubglas füllen und in den Kühlschrank stellen.

Diese Paste verliert weder Farbe noch Aroma und ist vielseitig und schnell einsatzbar. Zum Entnehmen immer einen kleinen sauberen Löffel benutzen. Bei der Kräutermischung einfach ausprobieren.

Guten Appetit!

Grünkohl-Auflauf mit Mettenden  

Ein herzhafter und doch auch milder Auflauf, den wir sehr gerne in mittleren Weck-Gläsern (ca. 400 ml) zubereiten. Das lässt sich toll vorbereiten, einige Tage im Kühlschrank aufheben und ist dann ein schnell erwärmtes Mittagessen. Dafür ist die Zubereitung etwas aufwändiger, lohnt sich aber.

Statt Grünkohl kann auch Palmkohl, Mangold oder anderes Gemüse genommen werden.
Auch bei den jeweiligen Zutaten-Mengen kann variiert werden.

Grünkohl waschen, entrippen, grob zerkleinern (sodass es etwa 600 Gramm Grünkohl ergibt). Für 5 Minuten in kochendem Salzwasser blanchieren, dann abgießen, abschrecken und abtropfen lassen. 1 große Zwiebel, 100 Gramm geräucherter Speck fein würfeln.
2-3 Mettenden-Rohwürste in nicht zu dicke Scheiben schneiden. 2-3 Möhren und ca. 400 -500 Gramm Kartoffeln (überwiegend festkochend) waschen, schälen und in etwa 1cm große Würfelchen schneiden.
In einem großen Topf Margarine oder Schmalz erhitzen, zwiebeln und Speck anschwitzen, Kartoffel und Möhren nach kurzer zeit zugeben, ebenfalls anschwitzen, Grünkohl dazugeben. Nun mit ca. ¼ ltr. Gemüsebrühe (gegebenenfalls noch etwas nachgießen) auffüllen, salzen und pfferen und zugedeckt ca. 15-20 Min. garen.
Inzwischen den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Wenn der Auflauf in Weckgläsern zubereitet wird, den Rost herausnehmen, damit er nicht heiß ist, wenn man die Glsäer darauf stellt. Nach der Garzeit das Gemüse abgießen (Brühe auffangen) In den Topf zurückgeben und die Wurstscheiben untermengen, nochmals abschmecken und heiß in geölte Gläser oder eine Auflaufform geben.
1 Becher Sahne mit 3 Eiern, Salz, Pfeffer und 1 EL gehackter Petersilie vermischen. Das Sahne-Eier-Gemisch über den Auflauf geben und mit geroebenem Käse (Edamer, Gouda) bestreuen und für 25-30 Min. im Backofen backen.

Guten Appetit!

Grünkohlsoße mit Papardelle

Schnell parallel zuzubereiten, tolle Farbe, leckere Vorspeise oder tolles Hauptgericht – einfach mal ausprobieren.
Die Rezeptmenge entspricht 2-3 Portionen als Hauptspeise oder für 4-5 Personen als Vorspeise.

So geht es:
Reichlich Wasser in einen großen Topf geben, salzen und zum Kochen bringen. (es muss für den Grünkohl und anschließend die Pasta ausreichend sein).

In der Zwischenzeit 2-3 Knoblauchzehen zerdrücken und schälen und in 4 EL erhitztem Olivenöl andünsten bis der Knoblauch zu brutzeln beginnt. Hitze ganz herunterschalten und noch 5-7 Min. weiterdünsten lassen bis der Knoblauch leicht golden, weich und aromatisch ist. Öl mit Knoblauch in eine Schüssel zum Abkühlen geben.

In das kochende Wasser die Grünkohlblätter (ca. 500 Gramm) geben und ca. 5 Min. kochen bis sie weich aber nicht breiig sind. Blätter mit einer Küchenzange oder einem Schaumlöffel herausheben und in einen Mixer geben. Die Blätter dürfen ruhig nass sein!
Jetzt die Nudeln (250 Gramm) in das noch immer kochende Wasser geben und nach Anweisung al dente kochen.

Zu den Grünkohlblättern im Mixer den Knoblauch mit dem Öl sowie etwas Kochwasser geben, dann alles zu einem schönen dicken Püree verarbeiten und mit Salz und Pfeffer würzen.
Pasta abgießen, etwas vom Pastawasser auffangen.
Jetzt die Pasta, das Grünkohlpüree und ca. 50 Gramm geriebener Parmigiano gut durchmischen und noch etwas von dem Pastawasser zugeben, bis alle Nudeln mit der leuchtend grünen, cremigen Soße überzogen sind. Noch mit etwas Olivenöl beträufeln und anschließend beim Servieren noch mit frisch geriebenem Parmigiano bestreuen.

Variationen:
  • Natürlich gehen auch andere Nudelsorten
  • Wer will kann das Gericht noch „toppen“ z.B. mit Pinienkernen
  • Wer es scharf liebt: einfach einige sehr kleinen Pepperoniwürfelchen oder dünne Ringe darüber geben.
  • Feine Streifen von angebratenem Kochschinken machen Fleischliebhaber noch glücklicher

Statt Grünkohl kann man auch Palmkohl (Schwarzkohl) nehmen.

Guten Appetit!

Gefüllte und geschmorte Gurken mit Hackfleisch  

Ca. 1 kg kurze, dicke Gurken / Schmorgurken waschen, Stielansatz abschneiden und halbieren. Entkernen. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und die Gurkenhälften ca. 2-3 Min. darin köcheln. Sofort herausnehmen und eiskalt abschrecken.

Das Kochwasser nicht wegschütten!

Ca. 400-500 Gramm Hackfleisch (z.B. jeweils die Hälfte gemischtes Hackfleisch und Mett)
mit einer fein gehackten Zwiebel verkneten, ca. 150 Gramm Käse (Gouda oder Emmentaler) in kleine Würfelchen schneiden und ebenfalls unter die Fleischmasse kneten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Gurkenhälften in eine Auflaufform legen und mit der Hackmasse füllen.

Ca. 2 EL Butter in einem kleinen Topf zerlaufen lassen, mit 2 EL Mehl anschwitzen und mit 200-250 ml Milch auffüllen, sowie 3 EL Tomatenmark (alternativ: Milchmenge reduzieren und vorhandene Tomatensauce entsprechend zugeben), weiterhin ca. 200-250 ml vom Gurkenkochwasser.

Diesen Soßenansatz 3-5 Min. leicht einköcheln lassen und abschmecken. Dann die Soße um (nicht über) die Gurken in der Auflaufform verteilen.

Im Backofen die gefüllten Gurken ca. 40 Min. (bis das Hackfleisch gar ist) bei ca. 180 Grad backen.

Dazu passt sehr gut Reis, Kartoffelpüree oder einfach etwas Baguette.

Guten Appetit!

Gurken-Buttermilch-Suppe

Erfrischend an heißen Tagen und als leichte Mahlzeit bei der Arbeit

Ca. 300 Gramm Gurken schälen, entkernen (sonst verwässert die Suppe) und klein schneiden. 1 gute Handvoll glatte Petersilie oder Minze (gegebenenfalls auch gemischt) sehr fein hacken.

1 Knoblauchzehe ebenfalls sehr fein hacken oder durch die Presse geben. 1 Zitrone auspressen.

Alles in eine Schüssel geben, 2 EL gutes (Oliven-) Öl und 350-400 ml Buttermilch, Salz und frisch gemahlenen Pfeffer, sowie nach Geschmack etwas Chilisalz zugeben. Wer eine unbehandelte Zitrone hat, kann auch etwas Zitronenabrieb dazu geben. Nun alles mit einem Kochlöffel oder dem Mixer gut durchrühren nochmals abschmecken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank gut durchkühlen.

Guten Appetit!

Gurken-Salsa mit Äpfeln

schmeckt zum Beispiel gut zu Fisch und mit einem Klecks Remoulade
Die Menge kann dem persönlichen Bedarf angepasst werden. Für 2-3 Portionen als Beilage reicht diese Menge.

½ Salatgurke waschen, halbieren, gegebenenfalls entkernen. Wenn die Gurke sehr groß und kernhaltig ist, empfiehlt sich das Entkernen, damit die Salsa nicht verwässert.
Gurkenfleisch in  ca. ½ cm große Würfelchen schneiden. ½ festen, etwas säuerlichen Apfel waschen, entkernen und ebenfalls in Würfelchen schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit er nicht braun wird.

Einige Minzblätter (von 2-3 kleinen Stielen) schön fein hacken. Gurken- und Apfelwürfel, Minzblätter in eine Schüssel geben und mit dem Saft von ca. einer halben Zitrone (alternativ auch einer Limone), Salz und Pfeffer, sowie 1 ½ - 2 EL gutem Traubenkern- oder Olivenöl mischen.

Wer es etwas schärfer liebt kann auch mit Chilisalz oder frischer Peperoni würzen.

Guten Appetit!

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