Rezeptideen: von A - Z
Geschmorter Weißkohl mit Pilzen und Cabanossi
Dieses Gericht ist ein tolles Herbst- oder Winteressen, unkompliziert zu kochen und toll zum Aufwärmen – sowohl innerlich als auch als vorbereitetes Mittagessen „für den nächsten Tag“.
Weißkohl (ca. 1kg) vierteln, den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden oder hobeln.
Mit etwas Salz und Zucker in einer Schüssel gut durchkneten und ca. 30 Minuten ziehen lassen.
150-200 Gramm Pilze (Champignons, Steinpilze oder andere) putzen und klein schneiden.
1-2 Möhren schälen, putzen und raspeln, 1 Zwiebel fein würfeln.
2 EL Butterschmalz oder anderes Bratfett oder Öl erhitzen und darin zuerst die Zwiebelwürfel mit Pilzen und Möhrenraspeln anschwitzen. Dann das Weißkraut zugeben und kurz mit garen.
2 Lorbeerblätter und ca. 120-150 ml Gemüsebrühe oder Weißwein zugeben und ca. 30 Minuten abgedeckt schmoren lassen.
2 Cabanossi (es geht auch andere Wurst, wie z.B. Fleischwurst, geräucherte Bratwürste etc.) in Scheiben schneiden und zum Gemüse geben.
1 TL Kümmel ebenso dazu geben (wenn man Kümmel mag). Alles ohne Deckel weitere 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer herzhaft abschmecken.
Guten Appetit!
Wintergemüse-Hack-Gratin
Dieses Gericht kann wahlweise mit Wirsing, Grün-oder Palmkohl zubereitet werden.
Viel Freude beim Ausprobieren.
800 Gramm Wirsing oder Grün-oder Palmkohl, waschen, gegebenenfalls harte Strunkteile entfernen, Blätter in feine Streifen schneiden.
4 getrocknete Tomatenhälften in Öl abtropfen und klein schneiden. Beides in heißer Butter/Margarine oder dem Tomatenöl ca. 5 Minuten unter Wenden anbraten. Zur Seite stellen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen.
400-500 Gramm Kartoffeln als Pellkartoffel garen, schälen und in Scheiben schneiden (es gehen auch Kartoffeln vom Vortag).
Nun 2 gewürfelte Zwiebeln, 1 fein gehackte Knoblauchzehe in Öl anbraten, 400 Gramm Rinderhack zufügen und krümmelig anbraten, 2 EL Tomatenmark unterrühren und kurz mitbraten, salzen und pfeffern.
Soße zubereiten: 1 EL Butter erhitzen und 2 EL Mehl glatt einrühren. Mit ca. 200 ml Milch und 200ml Brühe unter Rühren ablöschen und schön glattrühren, salzen, pfeffern und 1 TL Senf sowie ca. 40 Gramm geriebenen Bergkäse (Greyerzer oder andere Reste, z.B. Raclettekäse) einrühren, dabei ca. 4 Min. einköcheln lassen.
Auflaufform einfetten und dann im Wechsel die Kartoffelscheiben, das Hack, den Kohl schichten und bis zu ¾ der Soße übergießen. Den Abschluss bildet eine Wirsing-oder Kohlschicht und darauf wird das restliche ¼ Soße gegeben.
Für eine schöne Kruste ca. 100 Gramm geriebenen würzigen Bergkäse , 1 geh. EL Semmelbrösel, ½ TL getrockneter Thymian vermischen, über den Auflauf geben und auf alles einige Butterflöckchen setzen.
Im Backofen bei 180 Grad (oder 160 Grad Umluft) für 40 Min. goldgelb backen.
Variante: statt Kartoffeln kann auch übrig gebliebener Kartoffelbrei eingeschichtet werden
Guten Appetit!
WINTER-Ofengemüse
Menge für ca. 4-6 Personen
2 große Möhren und ½-1 Knolle Sellerie schälen, in 2 cm große Würfel schneiden. 2 Stangen Lauch putzen: äußere und welke Blätter sowie sehr dunkle Teile entfernen, längs aufschlitzen und auswaschen, in passende Stücke schneiden.
2-3 Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen oder Achtel schneiden.
3-4 Knoblauchzehen schälen und etwas zerdrücken.
4-5 Kartoffeln ebenfalls grob würfeln.
Alles auf einem mit Backpapier belegten Blech mit Öl oder Schmalz gründlich mischen, dabei salzen und pfeffern, auch Majoran und Kümmel darauf verteilen.
Im 180 Grad (Heißluft, Ober- und Unterhitze: 200 Grad) heißen Ofen etwa 30 bis 40 Minuten rösten, bis das Gemüse weich ist. Gegen Ende aufpassen, dass es nicht zu dunkel wird.
Beilage: ein saftiges Kotelett. Von beiden Seiten in einer nicht beschichteten Pfanne mit etwas Butterschmalz kurz scharf und kross anbraten, dann salzen und pfeffern. Anschließend für circa 10 bis 15 Minuten bei 80 Grad im Ofen gar ziehen lassen (man kann sie zum fertigen Ofengemüse aufs Blech legen).
Tipp: Beim Braten ein paar Thymianzweige oder Knoblauch mit ins Fett geben, das gibt nochmal ein besonders schönes Aroma ab.
Guten Appetit!
Herbst - Wintergemüse Eintopf
gar nicht langweilig ...
Vorbereitung:
Herbst-Wintergemüse – also z.B. Lauch, Karotten, Knollen-oder/und Stangensellerie – wie vorhanden waschen, putzen, kleinschneiden oder würfeln. Die jeweilige Menge, bzw. das Mengenverhältnis variieren Sie nach dem Vorhandensein des Gemüses bzw. nach dem eigenen Geschmack. Mit mehr Karotten wird der Eintopf etwas süßlicher und bunter. Wer Sellerie mag, nimmt mehr davon.
Reste von Kürbis (z.B. Hokkaido) oder kleine Mengen von z.B. tiefgekühlten Erbsen oder Bohnen, die noch im Froster „schlummern“, können ebenfalls mitverwendet werden. Auch Weiß-oder Spitzkraut, Kohlrabi und Chinakohl können in einem solchen Eintopf verwendet werden. Ebenso einige Paprikawürfel oder noch vorhandene Tomaten.
Kartoffelwürfel sorgen für mehr Sättigung, jedoch eignet sich der Eintopfansatz in diesem Falle z.B. nicht für die „Resteverwendung“ als „Vorrat: Würzige Gemüsebrühe“(s.u.). Das Gleiche gilt für mitgekochten Reis oder zugegebene (Reis-) Nudeln.
Wer es nicht (nur) vegetarisch oder vegan mag: einfach nach Lust und Laune z.B. Fleischwurstwürfel, kleine Hackbällchen, ausgelassene Speckwürfel, Reste von Kasseler oder gegartem Hühnchenfleisch oder Ähnliches dazugeben. Auch etwas Sojasauce und/oder etwas Zitronenzeste eignen sich zum zusätzlichen Aufpeppen.
Zubereitungsvariante I:
1-2 Zwiebel häuten und waagerecht halbieren, diese Hälften mit der Schnittseite nach unten in einen Topf ohne Fett legen und dunkel anbräunen lassen.
Ca. 2 Liter. kaltes Wasser auf die angebräunten Zwiebel gießen und das vorbereitete Gemüse (ca. 800-1000 Gramm), sowie 1 Stückchen Ingwer, geschält und kleingeschnitten, dazugeben (wer keinen Ingwer mag, lässt ihn einfach weg). Pikanter wird dieser Eintopf noch mit etwas frischem oder getrocknetem Peperoni. Ebenfalls für Würze sorgen zwei Lorbeerblätter. Bei milder Hitze das Gemüse gar ziehen lassen, mit Salz und Pfeffer sehr kräftig würzen Die Zwiebelhälften kann man herausfischen und wer will, kann sie schneiden und wiederzugeben. Wer Pfefferkörner, Koriandersamen, Wacholderbeeren, Nelken oder ähnliche Gewürze nutzen möchte, kann diese in ein Teesäckchen geben und später leichter herausfischen.
Zubereitungsvariante II:
In etwas Butter oder Öl zunächst die Zwiebeln, dann nach und nach Lauch, Möhren und Sellerie etc. leicht anschwitzen, mit Brühe auffüllen und gar ziehen lassen. Nach eigenem Gusto würzen und abschmecken.
Zubereitungsvariante III:
In eine eingefettete feuerfeste Form das gewürfelte Gemüse und Kartoffelwürfel abwechselnd einsetzen. Wer will, kann Fleischwurst-oder Kabanossiwürfel, kleine angebratene Rostbratwürstchen oder Rindswurst darunter geben oder krümmelig angebratenes leicht gewürztes Hackfleisch. Auf ca. 1kg feste Zutaten kommt nun ca. 250ml gut gewürzte Gemüsebrühe. Das Ganze abgedeckt im Backofen bei 180-200 Grad für ca.25-30 Minuten garen. Bei den Kartoffeln eine Stichprobe machen, sind diese gar, ist der Eintopf fertig. Gegebenenfalls nachwürzen oder frischen Petersilie aufstreuen.
RESTE ? Vorrat !– Würzige Gemüsebrühe
Übriggebliebener Eintopf (ohne Nudeln, Kartoffel oder Reis!) nochmals aufkochen und noch weitere 30-40 Min. bei milder Hitze köcheln. Ein Lorbeerblatt bringt zusätzliche Würze. Die Brühe durch ein feines Sieb gießen und das Gemüse gut ausdrücken, bzw. länger abtropfen lassen. Wer es gerne „klar“ mag: durch ein Tuch abgießen. Den erhaltenen Brühenansatz nachsalzen und nochmals sprudelnd aufkochen lassen. In ein sterilisiertes Glas füllen und sofort verschließen, so ist die Brühe gekühlt noch länger haltbar und es kann einfach und schnell darauf zugegriffen werden.
Guten Appetit!