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Unsere Rezeptsammlung - Buchstabe K - ALLGARTEN

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Rezeptideen: von A - Z    

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Gebackener Käse-Fenchel vom Blech

Fenchel waschen, trocken tupfen und vierteln. (je nach Größe rechnet man bis zu einer Knolle je Person). Dieses Rezept bezieht sich auf vier Knollen und kann entsprechend dem eigenen Bedarf reduziert oder erweitert werden.
 
Fenchelgrün grob schneiden oder hacken, beiseitelegen.
4-5 Zweige Thymian waschen, trocken schütteln.
Backblech mir Backpapier auslegen, Fenchel darauf verteilen. Mit einem Teil des Thymians bestreuen. Salz, Pfeffer, rote gestoßene Pfefferbeeren darüber geben, sowie mit 2 EL Olivenöl beträufeln.

Von insgesamt
150 ml Gemüsebrühe oder trockenem Weißwein einen Teil angießen, den Fenchel nun im Backofen bei 200 Grad Ober-Unterhitze 20 Minuten backen und mehrmals mit der restlichen Flüssigkeit übergießen.

Ca. 80 Gramm Käse (Greyerzer oder Emmentaler oder würzigen Bergkäse)
reiben und mit ca. 60 ml Sahne verrühren. Nah der 20minütigen Backzeit mit 80 Gramm gehackten Walnüssen bestreuen und mit der Käse-Sahnemischung übergießen und weitere 15 Minuten garen bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Vor dem Servieren mit dem restlichen Thymian und dem Fenchelgrün bestreuen.

Guten Appetit!

Kohlrabischnitzel

Kohlrabi schälen und in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Besonders große Kohlrabischeiben eventuell halbieren. In kochendem Salzwasser diese Scheiben ca. 10-12 Min. blanchieren.

Dann gut abtropfen.

Zum Panieren ca. 90 Gramm Weizenmehl und 120 ml Wasser in einem tiefen Teller zu einer cremigen Masse glatt rühren. Semmelbrösel in einem weiteren Teller bereitstellen. Dann die Kohlrabischeiben zuerst kräftig salzen und pfeffern, dann in dem Mehlgemisch und anschließend in den Bröseln panieren.

Im heißen Öl ca. 2-3 Minuten goldgelb ausbacken.

Varianten:
Wer es nicht in der veganen Variante mag, kann die Kohlrabi zuerst in Ei, dann in einem Brösel-Mehlgemisch panieren.
Die Brösel können mit gemahlenen Nüssen oder Mandeln (z.B. Reste) gemischt werden.

Guten Appetit!

Kohlrabi-Apfel-Carpaccio mit Käse-Rosetten  

2 kleine junge Kohlrabi in feine Scheiben hobeln und diese ca. 30 Min. in kaltes Wasser legen.
1 Apfel und ½ Bund Radieschen ebenfalls in dünne Scheiben schneiden/hobeln. In etwas Wasser legen und diesem 3 EL Weißweinessig und den Saft einer ½ Zitrone zugeben. Alles 10 Min. ziehen lassen, dann das Essigwasser abgießen.

Ca. 40 Gramm Pinienkerne in einer Pfanne leicht anrösten.
Ca. 4 Stiele Kerbel oder glatte Petersilie waschen und die Blätter abzupfen, zur Seite stellen.

Nun die Kohlrabi-, Äpfel- und Radieschenscheiben auf einem Teller schön anrichten.
Mit den Kräutern bestreuen (gegebenenfalls etwas klein schneiden), mit den Pinienkernen betreuen.
Mit Salz und Pfeffer würzen und dann mit gutem Olivenöl beträufeln.
Von einem milden Käse mit einem Käsehobel feine Streifen abziehen, zu kleinen Rosetten formen und auf dem Carpaccio verteilen.

Dazu passt frisches (Butter-) Baguette oder auch ein herzhaftes Brot.

Guten Appetit!

Gebackener Knusper-Kohl
1 Weißkohl putzen und in ca. 1 cm dicke Scheiben oder Spalten schneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Mit Olivenöl (2-4 EL) beträufeln und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Im Backofen bei 220 Grad Ober-/Unterhitze (200 Grad Umluft) ca. 10-12 Min. backen.

150-180 Gramm gemischte Nusskerne grob hacken, mit 3-4 EL Paniermehl vermischen. 100 Gramm geriebenen Hartkäse nach Wahl (oder vorhandene Käsereste nutzen) untermischen.
Frische Thymianblättchen dazu geben, und nun noch ca. 125 – 150 Gramm ( ca. 6-7 EL) weiche Butter , Salz und Pfeffer untermischen. Den Weißkohl aus dem Backofen nehmen und die Knusper-Nussmasse flach auf den Kohlscheiben verteilen. Im heißen Ofen weitere 15-18 Min. backen.

Zu diesen knusprig gebackenen Kohlscheiben gibt es eine Honig-Senf-Vinaigrette mit einigen frischen Kräutern. Auch eine vorhandene Salsa-Sauce passt gut dazu. Die Knusper-Kohlscheiben vor dem Servieren noch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen. Wer will kann auch einen frischen Kräuterschmand oder Kräuterquark dazu reichen.

Guten Appetit!

KRÄUTERZEIT

Mit Kräutern lassen sich Salatsaucen, andere Saucen, Suppen, Dipps und mehr vielfältig und reich an Geschmäckern und Inhaltsstoffen aufwerten.
Die meisten Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Dill, Koriander) eignen sich auch zum Einfrieren. Dazu die Kräuter waschen, sehr gut trocken schütteln und abtupfen. Petersilie besser nicht schneiden, sondern grob entstielen. Dill und Schnittlauch kann man bereits vorschneiden, Koriander entstielen und je nach Wunsch die Blätter schneiden. Dann die Kräuter in möglichst kleinen Portionen in Gläschen mit Schraubdeckeln, kleinen Plastikdosen oder –beuteln einfrieren.
Man kann sie auch in Eiswürfel-Formen mit etwas Wasser geben, gerade bei Koriander ist diese kleine Portion praktisch.
Sehr schön und schnell zubereitet ist diese Konservierungsform:

Kräuterpaste für Suppen, Saucen und Salate
 
im Kühlschrank aufzubewahren, bis zu einem Jahr

Ca. 70 Gramm Kräuter (z.B. Petersilie (viel), Dill, Bohnenkraut, ein-zwei Borretschblätter) mit 30-50 Gramm geschältem Knoblauch ganz fein pürieren. Mit 50 Gramm Salz sehr gut vermischen.

In ein kleines sauberes Schraubglas füllen und in den Kühlschrank stellen.

Diese Paste verliert weder Farbe noch Aroma und ist vielseitig und schnell einsatzbar.
Zum Entnehmen immer einen kleinen sauberen Löffel benutzen.
Bei der Kräutermischung einfach ausprobieren.

Guten Appetit!

KRÄUTER-KNIGGE

So behalten Küchenkräuter ihr Aroma
 
(Quelle: BZfE) – Ob aus dem Supermarkt, dem Garten oder von der Fensterbank: Frische Kräuter bringen Geschmack und Abwechslung in die Küche, helfen beim Salzsparen und machen Speisen bekömmlicher. Wie durch die richtige Lagerung und Zubereitung das vielseitige Aroma von Kräutern erhalten bleibt, zeigt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Dill oder Rosmarin – die Auswahl an Küchenkräutern ist riesig. Sie werden tiefgekühlt, frisch und verpackt als Schnittkräuter, im Bund oder als Topfpflanze angeboten. Pflanzen im Topf halten sich in der Regel länger und wachsen bei sorgsamer Pflege sogar nach. Schnittkräuter sollten immer frisch gekauft und nur wenige Tage am besten im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert werden: Dazu die Kräuter in ein feuchtes Tuch oder direkt nach dem Waschen noch feucht in eine Frischhaltebox geben. Einzelne Stängel oder ein ganzer Bund kommen wie Schnittblumen in ein Glas Wasser. Wichtig: Direkt vor dem Verwenden die unzerkleinerten Kräuter nochmals kurz waschen und vorsichtig trocken tupfen.

Kräuter nicht zu sehr zerkleinern
Damit Kräuter im Essen ihre Wirkungen entfalten können, müssen sie schonend behandelt werden. Das in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelte BZfE rät, die Stängel und Blätter erst kurz vor der Verwendung mit einem scharfen Messer oder einer sauberen Küchenschere zu schneiden, damit möglichst viele Aromen erhalten bleiben. Denn für die typischen Aromen sind in erster Linie ätherische Öle verantwortlich. Sie sind in winzige Zellen eingeschlossen, die beim Zerkleinern zerstört werden. Je mehr geschnitten, gedrückt oder zerrieben wird, desto mehr Aroma geht verloren.

Mitgaren oder zum Schluss dazu?
Manche Kräuter verlieren beim Kochen schnell ihr Aroma und kommen deshalb ganz zum Schluss an die Speise, andere entfalten es auch bei Hitze und dürfen länger mitgaren. Als Faustregel gilt: Frische Kräuter mit eher robusten Blättern wie Thymian, Rosmarin oder Lorbeer dürfen länger mitgaren. Zarte Kräuter wie Basilikum, Dill, Schnittlauch, Petersilie, Salbei, Minze oder Zitronenmelisse kommen am besten kurz vor dem Servieren dazu.

Bei getrockneten Kräutern ist das Aroma häufig recht intensiv, weshalb sie zunächst vorsichtig dosiert werden sollten. Wer das Aroma verstärken möchte, kann sie direkt vor dem Gebrauch etwas zerreiben.

Guten Appetit!

Kartoffel-Paprika-Sommersalat

1 kg vorwiegend festkochende frühe Kartoffel gut abbürsten und in der Schale garen. Leicht auskühlen lassen und gleich pellen. Je nach Größe halbieren oder vierteln.
500 Gramm Paprika (es geht sowohl Spitzpaprika als auch Blockpaprika, etwas milder und fruchtiger schmeckt der Salat mit rotem Paprika) waschen, gut abtrocknen lassen und das Kerngehäuse entfernen. Den Paprika in etwas breitere Streifen schneiden. Diese werden in etwas heißem Öl für ca. 2-3 Minuten scharf angebraten. Jetzt mit etwas grobem Meersalz oder Kräutersalz gut würzen.

Inzwischen 1-2 rote Zwiebel schön fein würfeln.

Für die Marinade werden 150-200ml heiße Gemüsebrühe mit etwa gleich viel Weinessig gemischt.
 
Den Essig etwas verhalten zugeben, um die gewünschte Säure besser abstimmen zu können.1 bis 1 ½ EL Dijonsenf, einige klein gehackte oder geschnittene Majoranblätter oder getrockneten Majoran, 80-100 ml gutes Öl (Raps-, Traubenkern- oder Sonnenblumenöl), Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker zu der noch heißen Essig-Brühe-Mischung geben.
Mit einem Pürierstab diesen Marinadenansatz gut durchpürieren und nochmals abschmecken.
Gegebenenfalls kann auch etwas Zitronensaft oder Zitronenzeste noch für einen etwas fruchtigen Geschmack sorgen.

Ein Tipp: von ganz jungen sauberen Kartoffeln kann man etwas von der abgezogenen Pelle in dieser Marinade mitpürieren, dies bindet die Mischung zusätzlich.

Ist die Marinade püriert, werden die kleinen Zwiebelwürfel zugegeben. Man kann das Ganze nun nochmals kurz aufkochen lassen, das nimmt den Zwiebeln etwas die Schärfe, aber es ist nicht notwendig.

Jetzt die vom Öl abgetropften Paprikastreifen und die Kartoffelstücke vorsichtig mit der Marinade vermengen.

Sehr schön sieht dieser Paprika-Kartoffelsalat aus, wenn man ihn noch mit einigen Petersilienblättern oder Schnittlauchröllchen bestreut.

Guten Appetit!

KÜRBISZEIT

Butternutkürbis
Der Butternut hat eine Birnenform, nur im unteren Teil sind Kerne, daher eignet er sich gut zum Füllen oder in Scheiben geschnitten zum Braten oder Backen in der Pfanne oder im Ofen. Auch fein püriert in Suppen oder im Risotto ist er ein echter Genuss.
Die Kerne des Butternuts haben keine zusätzliche Schale, gewaschen und getrocknet kann man sie in einer Pfanne etwas rösten, dann können sie leicht gesalzen als kleine Knabberei verzehrt werden.
Der Geschmack des Butternuts ist cremig, leicht süßlich und buttrig. Der Butternut hat einen sehr geringen Fettanteil.

Hokkaido
Der Hokkaido hat nur eine dünne Schale, die mit ggegessen werden kann. Sein Geschmack ist fein nussig und erinnert etwas an Esskastanien. Er eignet sich praktisch für alle Kürbigerichte.

Pattison-Kürbis - schnell und lecker

Uns gefällt diese schnelle Variante:
Wir haben es „Aperitif-Kürbis“ genannt, aber natürlich kann man den Pattison so zubereitet
auch als Beilage zu verschiedenen Gerichten oder einfach abends zum Brot essen. Wir haben
die Kerne nicht entfernt, bei einem jungen Kürbis sind auch diese zart, natürlich kann man sie
aber auch herausnehmen.

Einen Pattison-Kürbis in Spalten wie einen Apfel schneiden. Diese Spalten werden gesalzen (sehr schön ist ein grobes Meersalz) und gepfeffert und ganz leicht mit einem guten Olivenöl eingepinselt. Die Spalten auf ein mit Backpapier belegtes Ofenblech legen und im Backofen bei ca. 200 Grad für 15-20 Minuten gebacken. Etwa in der Hälfte der Zeit werden die Spalten einmal gewendet. Mit einer Gabel kann man leicht feststellen, ob der Pattison-Kürbis gar ist.

Wer will, kann auf die zubereiteten Kürbisspalten mit einem Zahnstocher z.B. eine schwarze Olive oder ein Stück Sardellenfilet legen oder etwas klein geschnittene Petersilie streuen.


Guten Appetit!

Kürbiscrem-Risotto mit (Hasel-)Nüssen

Mit einem Butternutkürbis zubereitet:
Butternut (ca. 300 Gramm Fruchtfleisch) schälen, in grobe Stücke schneiden und mit wenig Wasser (ca. 75-120 ml- leicht salzen) in einem Topf mit Deckel bei niedriger Hitze in ca. 10-12 Min. weichkochen. Dann pürieren.
 
Mit einem Hokkaido zubereitet:
Hokkaido (ca. 300 Gramm) würfeln und in einem Topf mit wenig Wasser und etwas Salz weichkochen, dann pürieren.
 
Bei beiden Kürbissorten gilt: wenn noch zu viel Wasser nach dem Weichkochen im Topf ist, vor dem pürieren etwas davon abgießen.
 
Risotto: 1 Liter Gemüsebrühe bereitstellen.
½ Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl kräftig anbraten.300 Gramm Risottoreis in die hohe Pfanne oder den Topf dazugeben und einrühren, so lange bis auch der Reis ganz leicht angeröstet ist.
 
So viel von der Gemüsebrühe zum Reis geben, dass dieser leicht bedeckt ist. Nun köcheln lassen und immer abwechselnd von dem pürierten Kürbis und der Gemüsebrühe nachfüllen bis alle Flüssigkeit aufgesogen ist und der Reis weich genug ist. Topf vom Herd nehmen. 30 Gramm Butter und 30 Gramm Parmesan, sowie Salz und Pfeffer zugeben, abschmecken und mit einigen Tropfen Balsamessig und eventuell etwas Zitronen- oder Orangenabrieb servieren.

Über das Risotto noch gehackte Hasel- oder Walnüsse oder angeröstete Sonnenblumenkerne geben. Mit einigen Thymianblättchen oder feinen Petersilienstreifen garnieren. Auch feine angebratene Zucchiniwürfelchen oder in Butter ausgebackene Karottenstreifen können dazu gegeben werden.

Guten Appetit!

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