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Unsere Rezeptsammlung - Buchstabe P - ALLGARTEN

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Rezeptideen: von A - Z    

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PAK CHOI

Pak Choi ist eine aromatische Asia-Kohlsorte, die mit Chinakohl und Senfkohl verwandt ist. Pak Choi ist ein vitaminreiches Gemüse (z.B. Vitamin C und K1) und enthält Folsäure und Betacarotin.
Er kann ähnlich wie Spinat oder Mangold verwendet werden und ist in der asiatischen Küche sehr beliebt. Seine Verwendung ist sehr vielseitig und wir finden, es lohnt sich dieses Gemüse näher kennen zu lernen. Nachstehend einige Tipps:

Pak Choi - so bereiten Sie den Asiakohl vor:
 
  • Sehr feste oder holzige Strunkteile (nicht die Stiele) ausschneiden
  • Dann waschen, trocken tupfen
  • Je nach Rezept die Stiele von den Blättern trennen, Stiele in kleine Stücke schneiden, Blätter ebenfalls in Stücke schneiden. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich, da die Garzeit von Stielen und Blättern unterschiedlich ist, man kann die Teile aber auch zusammenlassen (siehe „schneller Pak Choi zum Brot oder als kleine Beilage“)

Pak Choi – so findet das Gemüse Verwendung:
 
  • Als Zutat in Gemüsesuppen (z.B. Ramen-Suppe)
  • Scharf angebraten in Wok-Gerichten
  • Roh als Salat (solo oder mit anderen Salaten gemischt) mit einer schönen Vinaigrettesauce,
  • z.B. mit Kartoffeln und Hackfleisch in einem Auflauf und mit Käse überbacken
  • In Smoothies als Zutat
       

Schneller Pak Choi zum Brot oder als Beilage

Zum Kennenlernen bietet sich dieses schnelle Gericht an:
 
In einer Pfanne Oliven – oder Sesamöl (andere gute Öle gehen auch) erhitzen, ein oder zwei Knoblauchzehen dazu geben. (wer mag kann auch etwas Peperoni dazu geben, einfach ein bisschen experimentieren).

Pak Choi dann für ca.4 Minuten scharf anbraten, dabei immer mal wenden.
Vor dem Servieren mit grobem Kräutersalz/Meersalz bestreuen. Fertig.

Man kann die Pak Choi Blätter und Stiele zusammenlassen, dann schneidet man einfach die dickeren Blattstiele einmal ein. Oder man trennt Stiele und Blätter -wie beschrieben- und brät sie unterschiedlich lange (Stiele ca. 4 Min., Blätter nur ca. 2 Minuten)
 
Pak Choi – lagern:
Im Kühlschrank in einem feuchten Tuch, maximal 5-7 Tage
 
Pak Choi – einfrieren:
Wie Spinat blanchieren. Vor der Verwendung im Kühlschrank auftauen lassen.

Diese Gewürze passen gut zu Pak Choi:
Muskat, Ingwer, Koriander, gerösteter Sesam ….

Guten Appetit!

Frühlingscrostata mit Lauch und Pakchoi
(alternativ kann man auch Mangold oder Spinat verarbeiten)

TEIG:
60 Gramm Walnüsse oder Pekanüsse (oder jede andere Nuss) fein in einer Küchenmaschine zerkleinern. 200 Gramm Mehl, 60 Gramm Zucker, 1 TL Salz zugeben und alles solange verarbeiten bis sich die Masse verbunden hat. 120 Gramm sehr kalte, ungesalzene Butter in mehreren kleinen Stücken gut unterarbeiten, nun noch 2 EL sehr kaltes Wasser einarbeiten. Fühlt sich der Teig noch trocken und krümelig an, noch etwas Wasser einarbeiten. Sobald er gut zusammenhält und sich leicht feucht anfühlt auf einer bemehlten Fläche zu einer Kugel rollen. Nicht zu lange kneten, ein wenig krümelig darf er sein. Nun zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie einwickeln und ca. 30 Min in den Kühlschrak stellen.
 
Sollten Sie ihn länger kühlen den Teig einige Minuten vor der Weiterverarbeitung stehen lassen, ebenfalls, wenn Sie ihn ein-oder zwei Tage vorher zubereitet haben (hält sich toll im Kühlschrank).
Dieser Teig lässt sich auch gut einfrieren und hält im Gefrierschrank mindestens 3 Monate. Zum Verarbeiten über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Sie können aber auch jedes andere Ihrer erprobten Pie- oder Tarterezept als Boden verwenden.

GEMÜSE:
2-3 Stangen Lauch putzen, der Länge nach halbieren und in ca. 0,5 cm breite Streifen schneiden.
Von 1 Pakchoi Stiele aus der Blattmitte schneiden, ebenfalls in Scheiben schneiden, Blätter in breitere Streifen schneiden.
3-4 EL (Oliven-) Öl in einer Pfanne erhitzen, 2-3 geschälte und angedrückte Knoblauchzehen zufügen, langsam – bis er goldbraun ist – anrösten und dann die Lauchscheiben und Pakchoi Stiele zufügen. Mit etwas Chiliflocken oder frischen Peperonistreifen, Salz, Pfeffer würzen. Alles ca. 8-10 Min. leicht dämpfen bis der Lauch und die Pakchoistiele zart sind. Jetzt die Blätter zugeben, zusammenfallen lassen und gegebenenfalls etwas Wasser oder vorhandene Brühe zugeben. Deckel auflegen und nochmals einige Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis auch die Blätter weich sind. Das Wasser sollte zum größten Teil verkocht sein, daher vorsichtig zugeben oder den Deckel abnehmen, damit es verkochen kann.
 
Jetzt das Gemüse zum Abkühlen auf eine Platte oder in eine Schüssel geben.

250 Gramm Ricotta, 100 Gramm frisch geriebenen Parmesan, gewaschene und gehackte Gartenkräuter wie vorhanden und nach eigenem Gusto (z.B. Dill, Petersilie, Schnittlauch, Minze, Koriander) sowie die abgeriebene Schale einer halben Zitrone und 2 Eier in einer Schüssel gut verrühren.
Jetzt das abgekühlte Gemüse zugeben, unterheben und nochmals abschmecken.

Den vorbereiteten Teig zu einer runden Platte (ca. 38-40 cm) ausrollen, am besten direkt auf dem vorbereiteten Backblech, er darf auch ruhig überlappen. Jetzt die Ricotta-Gemüsefüllung in die Mitte geben, gleichmäßig verteilen, jedoch einen Rand von ca. 6-8 cm lassen. Diesen freien Teigrand vorsichtig in lockeren Falten über der Füllung einschlagen. Die Mitte bleibt frei. Bei ca. 180 Grad 25-30 Min. backen bis Ränder und Unterseite schön gebräunt sind, dann die Temperatur auf 160 Grad reduzieren und nochmals ca. 15-20 Min. backen. Backpapier mit der Gemüsecrostata vorsichtig auf einen Rost gleiten lassen und vor dem servieren ca. 15 Min. abkühlen lassen. Schmeckt lauwarm am besten.

Guten Appetit!

PASTINAKEN

Pastinaken sind süßer als Möhren und schmecken etwas nussiger, sie enthalten mehr Stärke. Sie eignen sich für alle Zubereitungsarten, z.B. hauchdünn für Rohkostsalate, lange geköchelt in Eintöpfen, gedünstet, gestampft (auch mit anderem Gemüse oder Kartoffeln), als zarte Cremesuppe oder geröstet.
Sehr große Pastinaken können einen etwas festeren Kern entwickeln, dieser kann herausgeschnitten werden und für Brühe aufgesetzt werden.
In eine Plastiktüte gewickelt halten sich Pastinaken lange im Kühlschrank. In diesem Falle vor dem Verwenden für einige Zeit in sehr kaltes oder in Eis-Wasser legen.
Pastinaken müssen nicht unbedingt geschält werden.
Geschnittene Pastinaken in Zitronen-oder Essigwasser legen, da sie wie Äpfel schnell braun werden.

Pastinaken-Pommes

Pastinaken schälen und in ca. 5mm dicke Stäbchen wie Pommes schneiden.
Mit 2 EL Pflanzenöl mischen, salzen und bei 200 Grad Ober-Unterhitze ca. 25- 30 Min im Backofen backen.

Ein passender Dip dazu:
Ca. 150 Gramm Joghurt oder Schmand mit 1 EL Zitronensaft, etwas Orangensaft, 2 TL Currypulver, etwas Salz, Cayennepfeffer mischen und einen schön klein gewürfelten möglichst etwas säuerlichen Apfel unterheben.

Die Pastinaken-Pommes eignen sich auch gut als Beilage zu verschiedenen Fleischgerichten.

Guten Appetit!

Pastinaken-Senf-Suppe mit Kresse und Granatapfel
Orangen-Pastinaken-Salat –mit oder ohne Oliven – je nach Vorliebe

1 große Pastinake, waschen, bürsten und gegebenenfalls schälen, bzw. kleine dunkle Stellen herausschneiden. Dann mit dem Sparschäler kurze sehr dünne Streifen schneiden. Diese werden für ca. 30 Min. in eine Schüssel mit (eis-)kaltem Wasser und 2 EL Weinessig gelegt.
1 unbehandelte Orange waschen und die Schale in eine Salatschüssel reiben. Von dieser Orange sowie zwei weiteren Orangen die Filets heraustrennen und ebenfalls in die Schüssel geben. Den austretenden Saft auffangen dazugeben.
½ rote Zwiebel oder 3 Lauchzwiebeln (es geht auch jede andere Zwiebel, farblich setzen sich jedoch Lauch-und rote Zwiebeln schöner ab) klein schneiden und dazu geben. Wer mag gibt nun noch ca. 1 ½ - 2 EL schwarze oder grüne Oliven, entsteint und klein geschnitten dazu.
Kräftig mit einem guten (Zitronen-) Pfeffer und Salz würzen. Dann die Pastinakenstreifen in einer Salatschleuder trocken schleudern oder sehr gut trocknen und untermischen. Nochmals abschmecken.
Den Salat nochmals ca. 15 Min. mazerieren lassen. Dann probieren und wer mag, kann noch etwas gutes Olivenöl darüber träufeln, es ist aber nicht notwendig.

Alternativ zu den Oliven kann man auch gehackte Walnüsse darüber geben.

Guten Appetit!

Pastinaken-Senf-Suppe mit Kresse und Granatapfel

Ca. 250 Gramm Pastinaken und eine Kartoffel schälen und in kleine Stücke schneiden. 1 Zwiebel würfeln. In einem Topf etwas (Oliven-)Öl erhitzen, die Zwiebel darin glasig dünsten. 1-2 EL Dijonsenf dazugeben und kurz mitdünsten, mit ca. 500ml Gemüsebrühe ablöschen.
Jetzt das vorbereitete Gemüse dazugeben und ca. 30 Min. unter gelegentlichem Umrühren bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Inzwischen einen Granatapfel auslösen, die Kerne werden später auf die fertige Suppe gegegeben.

Nach der Kochzeit das Gemüse mit ½ TL Kurkuma, ¼ TL Zimt, ¼ TL Muskat (entsprechend frisch gerieben), Salz und Pfeffer würzen sowie 500ml Sahne dazugeben, kurz erhitzen. Anschließend alles gut pürieren, danach nochmals abschmecken und gegebenenfalls nachwürzen.  

Die fertige Suppe zum Servieren in Schälchen füllen, einen Klecks Sauerrahm in die Mitte geben und mit einigen gehackten Haselnüssen und etwas Kresse bestreuen.

Guten Appetit!


PETERSILIE

Kleine Krautkunde
Petersilie nur zum Garnieren zu verwenden, wäre zu schade.
Sie ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und ihre ätherischen Öle sorgen für den typischen Geschmack.
Es gibt die Unterscheidung von glatter und krauser Petersilie, während man der glatten Petersilie einen etwas aromatischeren Geschmack zuspricht, gefällt an der krausen Variante die etwas kräftigere Krautstruktur.
Petersilie passt zu nahezu allen anderen Gewürzen und Kräutern und fügt sich harmonisch ein. Ihr frisches würziges Aroma passt zu Salaten, Soßen, Suppen sowie zu Gemüse-und Fleischgerichten.
 
Haltbarmachung:
Zum Trocknen eignet sich Petersilie nicht!
Einfrieren: Waschen, gut trocken tupfen, Blätter abzupfen, in Dose, Glas oder Tüte einfrieren.
Vor der Verwendung kann man sie gefroren ganz leicht zerbröseln.

Petersilien-Rahmsupe  

1 Bund Petersilie (glatt, kraus oder gemischt) waschen, trocken schütteln und die Blätter von den Stielen zupfen. Dann grob hacken oder schneiden.
2 Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden.
1 Kartoffel (mgl. mehlig), schälen und klein würfeln.
1 EL Butter (oder Raps oder Sonnenblumenöl) in einem Topf erhitzen.
 
Frühlingszwiebel und Kartoffel darin andünsten. Mit 750 ml Gemüsebrühe und 250 ml Sahne angießen. Petersilie zufügen (etwas zur Deko zurücklassen). Und mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss würzen. Etwa 10 Minuten garen, am besten probieren, ob die Kartoffelwürfel weich genug sind.
 
Suppe cremig pürieren und nochmals abschmecken. Mit etwas frischer Petersilie bestreuen und mit gerösteten Brotwürfeln/Croutons servieren.

Serviervariationen:
 
  • Kleine feine Würfel von gekochtem Schinken darüber streuen
  • Scheiben von hartgekochtem Ei in den Teller legen und mit Suppe auffüllen
  • Sahne kann durch veganes Produkt ersetzt werden
  • Wenn ein Rest Schmelzkäse im Kühlschrank ist, ganz wenig dazu geben und schmelzen lassen
  • Statt Sahne Schmand benutzen
       
Guten Appetit!

POSTELEIN

Postelein wird auch gewöhnliches Tellerkraut, Kubaspinat oder Winterportulak genannt.

Er enthält viel Viatmin C und Magnesium und wird in der Heilkunde bei Sodbrennen, Nierenerkrankungen und Verstopfung eingesetzt.
Postelein ist ein feiner milder Wintersalat, der z.B. sehr gut mit Chicoree oder Feldsalat harmoniert.
Alle Teile der Pflanze sind essbar und können sowohl roh (z.B. als Salat oder pesto) oder gekocht (als Gemüse wir Spinat oder Suppe) zubereitet werden.
Postelein sollte möglichst bald nach dem Kauf verarbeitet werden.

Postelein Salat mit Birnen

1 Bund Postelein  kurz abbrausen, trocken schütteln, nach Wunsch zerkleinern. 2 Birnen (nach Gusto geschält oder mit Schale) in dünne Scheibchen oder kleine Stifte schneiden, etwas mit Zitronen-oder Orangesaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Dressing herstellen aus: 1 Tl Senf (z.B. grobkörniger), 3 EL Orangensaft (mgl. frisch gepresster), 4 EL Balsamessig, 3 EL Olivenöl, ½-1 TL Zucker, 1 kleingehackte Zwiebel, Salz und Pfeffer. Auch etwas Orangenzeste kann gerne dazu gegeben werden.
Salat und Birnen anrichten und mit dem Dressing gut beträufeln oder mischen.

Hierzu passen sehr gut auch gehackte Walnusskerne.

 
Postelein Salat mit Chicoree

Postelein und Chicoree (dies geht im Verhältnis 1: 1 oder wie die Salate vorhanden sind) säubern und mundgerecht vorbereiten. Vinaigrette mit Senf, Öl, Salz, Pfeffer und einem fruchtigen Essig oder Balsamico mischen . Auch bei diesem Salat können zusätzliche Toppings gereicht werden, wie Nüsse, Pinienkerne oder kleine Würfel Blauschimmelkäse.

 
Postelein-Cremesuppe
 
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, eine gedrückte Knoblauchzehe und etwas Brühe hineingeben, den Postelein ca. 4-5 Min. darin zusammenfallen lassen. 1-2 gekochte Kartoffeln vom Vortag zerdrücken, dazu geben und mit dem Postelein fein pürieren.1-2 EL Schmand oder Sojasauce zugeben.
Nach eigener Vorliebe mit Misopaste, Salz und Pfeffer würzen. Als Toppings eignen sich Brotcroutons, Pinienkerne oder einige feine Karottenstifte.

 
Postelein-Pesto

Hierfür ein möglichst neutrales Öl (ca. 80-100ml) und 40 Gr. Geröstete Mandelkerne verwenden.
       
Guten Appetit!

Postelein-Meersalz-Butter

25 – 30 Gramm Postelein (oder auch Portulak) waschen, trocken tupfen und schön fein schneiden. ½ Zehe Knoblauch hacken.

125 Gramm weiche Butter , den Knoblauch und etwas Limettenabrieb und einige Spritzer Limettensaft (ca. ½ EL) mit einer Gabel schön zerdrücken und gut durchrühren.

Ein kleiner Teelöffel Meersalz und etwas Pfeffer dazu geben und alles gut vermischen, dann den gehackten Postelein untermischen.
 
Die Butter dann gut durchkühlen.

Wer will kann auch fertige Meersalzbutter verwenden.
       
Guten Appetit!

Salat mit Postelein oder Portulak

Ca. 200 Gram gewaschener, ausgeputzter und trocken geschleuderter oder getupfter Portulak
1 EL Honig mit 1 EL süßem Senf und 3 EL Weißweinessig, Salz und Pfeffer mischen.

Dann zuerst in Tropfen später in einem dünnen Strahl ca. 6 EL Öl (eventuell auch etwas mehr) mit einem Schneebesen einarbeiten. Den Portulak/Postelein und das Dressing bis zum Servieren beiseitestellen.

Hierzu passen prima panierte und ausgebackene Ziegenkäsetaler oder gebackener Camembert. Auch Streifen von Birne oder Apfel sowie Orange toppen den Salat, der noch mit einigen angerösteten Pinienkernen bestreut wird.

Guten Appetit!

Paprika-Kartoffel-Sommersalat

1 kg vorwiegend festkochende frühe Kartoffel gut abbürsten und in der Schale garen. Leicht auskühlen lassen und gleich pellen. Je nach Größe halbieren oder vierteln.
500 Gramm Paprika (es geht sowohl Spitzpaprika als auch Blockpaprika, etwas milder und fruchtiger schmeckt der Salat mit rotem Paprika) waschen, gut abtrocknen lassen und das Kerngehäuse entfernen. Den Paprika in etwas breitere Streifen schneiden. Diese werden in etwas heißem Öl für ca. 2-3 Minuten scharf angebraten. Jetzt mit etwas grobem Meersalz oder Kräutersalz gut würzen.

Inzwischen 1-2 rote Zwiebel schön fein würfeln.

Für die Marinade werden 150-200ml heiße Gemüsebrühe mit etwa gleich viel Weinessig gemischt.
 
Den Essig etwas verhalten zugeben, um die gewünschte Säure besser abstimmen zu können.1 bis 1 ½ EL Dijonsenf, einige klein gehackte oder geschnittene Majoranblätter oder getrockneten Majoran, 80-100 ml gutes Öl (Raps-, Traubenkern- oder Sonnenblumenöl), Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker zu der noch heißen Essig-Brühe-Mischung geben.
Mit einem Pürierstab diesen Marinadenansatz gut durchpürieren und nochmals abschmecken.
Gegebenenfalls kann auch etwas Zitronensaft oder Zitronenzeste noch für einen etwas fruchtigen Geschmack sorgen.

Ein Tipp: von ganz jungen sauberen Kartoffeln kann man etwas von der abgezogenen Pelle in dieser Marinade mitpürieren, dies bindet die Mischung zusätzlich.

Ist die Marinade püriert, werden die kleinen Zwiebelwürfel zugegeben. Man kann das Ganze nun nochmals kurz aufkochen lassen, das nimmt den Zwiebeln etwas die Schärfe, aber es ist nicht notwendig.

Jetzt die vom Öl abgetropften Paprikastreifen und die Kartoffelstücke vorsichtig mit der Marinade vermengen.

Sehr schön sieht dieser Paprika-Kartoffelsalat aus, wenn man ihn noch mit einigen Petersilienblättern oder Schnittlauchröllchen bestreut.

Guten Appetit!

Paprika-Frittata

Für dieses Rezept wird eine Pfanne benötigt, die man in den Backofen stellen kann. Ebenso sollte sie möglichst haftbeschichtet sein.

2-3 gekochte (Pell-) Kartoffel (zum Beispiel vom Vortag, sie sollten nicht zu weichgekocht sein)
in kleine Streifen oder Stückchen schneiden.
2 Paprikaschoten waschen, putzen und in dünne Streifen schneiden und einige Lauchzwiebeln (es geht auch eine milde Zwiebel) putzen und ebenfalls schneiden.
2 EL Butter (oder Margarine, bzw. gutes Öl) in der ofenfesten Pfanne erhitzen.
Die Paprikastreifen und die Frühlingszwiebel hineingeben und mit Salz und grob geschrotetem Pfeffer würzen.
 
Wer die Frittata nicht vegetarisch mag, kann ca. 4-5 Scheiben rohen oder gekochten Schinken oder Prosciutto in feine Streifen schneiden und ebenfalls zugeben.
Jetzt alles ca. 7 Minuten braten, sodass die Paprika anfangen weich aber nicht braun zu werden.
Nun die Kartoffel zugeben und leicht mitbraten.

In einer Schüssel 6 Eier mit ca. 60 Gramm geriebenem Parmigiano oder anderem fein geriebenen Käse, Salz und reichlich Pfeffer gut verquirlen.
Diese Masse über die Kartoffel und das Gemüse in der Pfanne geben. Sofort die Hitze reduzieren und die Frittatamasse ungestört für 2-3 Minuten stocken lassen.

Dann mit einem Teigspatel die Frittata vorsichtig vom Pfannenrand abheben, damit noch ungestockte Masse sich nach unten verteilen kann. Wieder etwas warten und den Vorgang so lange wiederholen bis sich das meiste Ei verteilen konnte, die Oberfläche sollte aber noch flüssig sein.
Ist dieser Zeitpunkt erreicht, werden einige kleine Kleckse von Ricotta (ca. 100-120 Gramm) auf der Frittata verteilt. Dieser sollte zuvor cremig aufgerührt und etwas mit Salz und Pfeffer gewürzt werden.
Die Frittata wird nun im Backofen bei 200 Grad in 5-7 Minuten fertig gebacken, die Oberfläche darf sich dabei leicht bräunen.
 
Nach dem Herausnehmen einige Minuten warten, bevor man den Rand der Frittata mit einem kleinen Messer leicht anhebt, bzw. mit einem Spatel so weit wie möglich vorsichtig unter die Masse fährt und sie dabei leicht anhebt.
 
In der Regel kann man nun die Frittata auf eine Platte oder ein Brett gleiten lassen und leicht abkühlen lassen. Sie schmeckt lauwarm und auch kalt und kann wie ein Kuchen in Stücke geschnitten werden.
 
Dazu passt jeder frische Salat oder ein Baguette, die Frittata ist aber auch ohne weitere Beilage ein Genuss.

Guten Appetit!

Paprika-Tarte

Die einzelnen Komponenten der Tarte – wie der Knetteig, die Crememasse und das Gemüse – lassen sich gut vorbereiten und kühl stellen, so ist die Tarte auch an einem vollgepackten Tag nur noch auszurollen, zu belegen und zu backen.

Knetteig herstellen aus: 400 Gramm Mehl, 70 ml kaltes Wasser, 1 ordentliche Prise Salz, 1 EL Zucker und 200 Gramm Butter oder Margarine. Diesen Teig zügig kneten und verpackt in Frischhaltefolie oder in einer abgedeckten Schüssel mindestens 30-40 Minuten kaltstellen.
 
Er kann- wie oben angegeben – aber auch viel früher zubereitet werden.
 
4 – 5 Paprika waschen, Gehäuse entnehmen und die Paprika in schöne Streifen schneiden
Wer will kann auch Paprika und Cocktailtomaten mischen, diese werden dann nur gewaschen und gegebenenfalls halbiert.
1 Zwiebel oder 3-4 Frühlingszwiebel nach dem Säubern in Ringe oder Würfel schneiden.
3 Eier, 100 Gramm Creme fraiche, 1 Kugel zerpflückter Mozzarella, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gut verrühren und  nochmals abschmecken. Die Zwiebel zugeben und ebenfalls unterrühren.

Den Knetteig auf einem Blech oder in einer Tarteform ausrollen. (Auch jetzt könnte die vorbereitete Tarte noch einmal leicht abgedeckt kühl gestellt werden).

Auf den ausgerollten Teig zuerst die Crememasse geben, dann die Paprikastreifen darauf verteilen.
Bei 200 Grad (Umluft ca. 180 Grad) ca. 40 Minuten backen.
3-5 Minuten vor Ende der Backzeit die Tarte kurz herausnehmen und mit ca. 2 EL Pinienkernen bestreuen und dann fertig backen. Es können alternativ auch Sonnenblumenkerne oder ein anderer Nussmix genommen werden.

Vor dem Servieren (heiß bis lauwarm) die fertige Tarte noch mit z.B. Basilikumblättchen, Petersilie, Schnittlauch oder Koriander ganz nach eigenem Geschmack oder Vorhandensein der Kräuter.

Guten Appetit!

Paprika-Eintopf mit dicken Bohnen

1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen abziehen und schön klein würfeln.
500-700 Gramm Paprika , ½-1 Peperoni waschen, entkernen und in kleine Würfelchen schneiden.
1 Staudensellerie (alternativ: Pakchoi) Strunk entfernen und sehr fein in Ringe schneiden.
Wer Sellerie gerne mag, kann auch einige gehackte Blätter dazu nehmen.

Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch leicht glasig anschwitzen, dann das weitere Gemüse zugeben.
Mit einem EL Tomatenmark (alternativ Paprika-Mark) kurz zusammen anrösten.
Ca. 250ml-300ml Gemüsebrühe und 2 Dosen stückige Tomaten (alternativ können auch frische Tomaten genommen werden oder passierte Tomaten/selbstgekochte Tomatensauce) angießen und alles gut mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika, Chiliflocken abschmecken.
Für ca. 10-12 Minuten leicht köcheln lassen.
 
1 großes Glas dicke weiße Bohnen inzwischen abspülen und abtropfen lassen.
Nach der ersten Kochzeit die Bohnen zum Eintopf geben.

Je nach eigener Vorliebe oder Bedarf noch etwas Gemüsebrühe angießen und weitere 5 Minuten garen. Vor dem Servieren nochmals abschmecken.
Angerichtet werden kann dieser Eintopf mit etwas gehackter Petersilie oder Selleriegrün.
Wer Koriander mag, auch dieser schmeckt sehr gut dazu.
 
Auch Räuchertofu kann mit dem Tomatenmark in kleinen Würfeln dazu gegeben werden, das schmeckt etwas deftiger.
Dazu passt ein gutes herzhaftes Brot oder Baguette.

Guten Appetit!

PATTISON KÜRBIS

Der Pattison-Kürbis wird scherzhaft auch gerne als Ufo-Kürbis bezeichnet.
Es gibt ihn in weiß, grün, gelb oder auch gestreift.
Jung und zart kann er wie eine Zucchini verwendet werden, sogar roh in Salaten kann man ihn verzehren. Er eignet sich aber auch zum Backen im Ofen, zum Braten in der Pfanne oder zum Füllen, zum Beispiel mit Hackfleisch. Der Pattison kann auch wie Gurken sauer eingelegt und konserviert werden.

Pattison-Kürbis - schnell und lecker

Uns gefällt diese schnelle Variante:
Wir haben es „Aperitif-Kürbis“ genannt, aber natürlich kann man den Pattison so zubereitet
auch als Beilage zu verschiedenen Gerichten oder einfach abends zum Brot essen. Wir haben
die Kerne nicht entfernt, bei einem jungen Kürbis sind auch diese zart, natürlich kann man sie
aber auch herausnehmen.

Einen Pattison-Kürbis in Spalten wie einen Apfel schneiden. Diese Spalten werden gesalzen (sehr schön ist ein grobes Meersalz) und gepfeffert und ganz leicht mit einem guten Olivenöl eingepinselt. Die Spalten auf ein mit Backpapier belegtes Ofenblech legen und im Backofen bei ca. 200 Grad für 15-20 Minuten gebacken. Etwa in der Hälfte der Zeit werden die Spalten einmal gewendet. Mit einer Gabel kann man leicht feststellen, ob der Pattison-Kürbis gar ist.

Wer will, kann auf die zubereiteten Kürbisspalten mit einem Zahnstocher z.B. eine schwarze Olive oder ein Stück Sardellenfilet legen oder etwas klein geschnittene Petersilie streuen.


Guten Appetit!

Pasta Primavera in Variationen

Dieses Gericht beinhaltet (fast) alles was eine frische Gemüseküche zu bieten hat, noch dazu geht es schnell, schmeckt superlecker und immer wieder ein wenig anders. Einfach probieren und variieren was der Allgarten und Kühlschrank hergibt.

1 Mairübchen (oder ein Kohlräbchen) waschen, schälen und das Rübchen in feine Stifte schneiden, die zarten Blätter und zarte Stielteile in feine Streifen schneiden.
2 Frühlingszwiebeln putzen und klein schneiden (in Würfel oder feine Streifen/Röllchen)
2 Stangen Mangold waschen, die Rippen in feine Streifen schneiden, die Blätter ebenfalls in nicht zu breite Streifen schneiden.
2 Knoblauchzehen putzen und würfeln.
1 Handvoll Zuckerebsen – wie vorhanden- vom Stielansatz her auf beiden Seiten die Fädchen ziehen und die Zuckererbsen in breite Stücke schneiden.
 
Gutes Öl einer höheren Pfanne erhitzen und das vorbereitete Gemüse ca. 4-5 Minuten goldgelb braten. Mit Salz, Pfeffer, Zitronenzeste und Zitronenschale gut abschmecken.
1 Becher Schmand, Creme Fraiche oder saure Sahne (wie vorhanden oder nach Vorliebe) und 100 Gramm geriebenen Parmesan untermischen, alles noch etwas einköcheln lassen, gegebenenfalls nochmals abschmecken.

Parallel dazu 400 Gramm Pasta (nach eigenen Vorlieben auswählen) in Salzwasser kochen, abschütten und vom Kochwasser eine große Kelle aufheben.
Die Pasta in die Gemüsepfanne geben und etwas von dem Kochwasser dazu geben, so vermischen sich Nudeln und Gemüse besser.

In Variationen:

Für dieses Gericht bietet sich eine breite Palette an Gemüse oder auch Gemüseresten an.
Statt Mangold kann man Spinat oder Grünkohl verwenden, Karotten geben etwas Farbe, Bohnen und Zucchini können ebenso verwendet werden. Die Mengen können jeweils variiert werden, sowohl nach den eigenen Vorlieben oder dem Vorhandensein des Gemüses.
Schmand, Creme fraiche oder saure Sahne können mit (Ziegen-) Frischkäse oder einer veganen Variante getauscht werden, ebenso der Parmesan.
Auch frische Kräuter können zum Schluss zugegeben werden.
Und wer mag kann noch etwas frisch geriebenen Parmesan beim Servieren darüber geben.

Guten Appetit!

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